10.10.2015 Pader-Kanuten zeigen beachtliche Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften

Mit großer Genugtuung wenn auch zuletzt ohne Treppen-Plätze kehrte das Senioren Team  des Paderborner KCP, bestehend aus  Hans-Peter Fintzsch, Burkhard Krug  und Günther Mertens, vom Kanu-Slalom auf der Lenne bei den German Masters zurück.

Die Umstände für Training und Ausbildung auf Europas kürzestem Fluß ohne Wellen, Walzen und Strudeln sind keine ideale Vorbereitung. Die Konkurrenten aus Lippstadt, Augsburg, Hohenlimburg, Markkleeberg bei Leipzig und dem ganzen süddeutschen Raum auf  ihren Wildwasserkanälen und Bundesleistungszentren sind da immens im Vorteil. Es erfordert schon eine große Portion an Mut und Geschicklichkeit, einen nur 60 cm breiten Kayak ohne Kenterung über die Strecke zu bewegen. Es war für die Paderborner eine große Herausforderung an die Bootsbeherschung, den neuen Wildwasserkanal mit 20 ausgehängten Slalomtoren unter Wettbewerbsbedingungen bei laufender Stoppuhr und Zeitstrafen für eine Torstabberührung zu meistern.

Burkhard Krug in der Altersklasse Ü 50 war der beste Paderborner. Allerdings war die Konkurrenz so stark, das er trotz eines fehlerfreien Laufs und einer sehr schnellen Zeit nur im Mittelfeld auf Platz 23 landen konnte. In der Altersklasse Ü 60 war Peter Fintzsch am Start, er fuhr zwei gute Läufe ohne Kenterung, leider mit Torfehlern und landete auf Platz 9. Der älteste Paderborner, Günther Mertens, spielte seine ganze Routine aus, leider hatte er im ersten Lauf eine erhebliche Behinderung, denn er musste den 45 Sek. vor ihm Gestarteten überholen. Das ging nicht ohne Torfehler, der 2. Lauf brachte nur den undankbaren 4. Platz.

In der Mannschaftswertung zeigte  das Paderborner Team Krug-Mertens-Fintzsch einigen Spitzenathleten, was mit Routine möglich ist und ließen u.a. ehemalige Olympiasieger und Weltmeister hinter sich. Für einen Sieg kamen die Paderborn als älteste Vereinsmannschaft nicht in Frage. Leider läßt das Reglement eine Bildung von Mannschaften aus Spitzenfahrern aus verschiedenen Vereinen zu, sodass die Vorteile anderer uneinholbar wurden.

Auch wenn mit den Deutschen Meisterschaften die Saison beendet ist, geht das Training  im Winter weiter. Die Pader friert nie zu, die Kanuten absolvieren pro Trainingseinheit  6-8 km auf dem Wasser beim Konditions- und Techniktraining und leiten auch das Wintertraining für die Schülermannschaft.

(Text u. Foto: G. Mertens)
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